2021-01-15 Esposende

Wir sind, weiter auf dem Weg in Richtung Süden, in Esposende gelandet. Den Charme dieses Städtchen erkenne ich erst auf den zweiten Blick.

Auch hier treffen wir auf ein Naturschutzgebiet, das direkt am Atlantik liegt. Unser Schlafplatz ist nicht so spektakulär, wie der vorherige, aber nachts sehr ruhig, obwohl ein Busbahnhof angrenzt. Am Abend füllt sich der Platz mit Campern, allerdings handelt es sich ausschließlich um Portugiesen.

Heute morgen ergibt sich die Gelegenheit über den Wochenmarkt zu gehen und die angrenzende Markthalle zu inspirieren. Am liebsten hätte ich mir etliche Blumensträuße gekauft, aber ich glaube, dann wäre mir die weitere Mitreise versagt geblieben.

2022-01-13 Paço

Seit gestern stehen wir auf einem Stellplatz, der zu einem Pilger- Hostel gehört.

Albergue Casa do Sardāo

Ein Ort, wie auf einem Bauernhof und zentral zum Meer gelegen.

Ein wirklich guter Ausgangspunkt, um in das Naturschutzgebiet am Meer zu gelangen.

Hier sind Steinformationen zu besichtigen, die 235 Tausend Jahre alt sind.

https://geoparquelitoralviana.pt/en/explore/alcantilado-de-montedor/murais-sobre-rochas/

Zu Beginn unserer Wanderung pustet der Wind noch recht kräftig, später setzt sich die wärmende Sonne durch und so sitzen wir zum Schluss in einem netten Strandcafé bei einem leckeren portugiesischen Essen.

2022-01-11 Bragança

Nach einer strapaziösen Fahrt durch Regen, Sturm und Schnee, begrüßt uns seit gestern die Sonne von Portugal.

Unterhalb einer Burg finden wir ein Plätzchen mit grandioser Aussicht- da geht einem richtig das Herz auf.

Ein Rundgang auf der Burgmauer bietet einen weiten Blick über die Stadt und das Umland.
Zum Glück gibt es nun wieder geregelten WLAN- Zugang!

2022-01-07 Saarland

Inzwischen sind wir an der Grenze zu Frankreich angekommen. In Hornbach finden wir einen netten Stellplatz.

Es verlangt schon ein bisschen Sitzfleisch, um die vielen Kilometer hinter sich zu bringen. Ein gutes Hörbuch, aber auch interessante Landschaften bieten dann doch etwas Abwechslung.

2022-01-5/6 on the Road again

Es geht wieder auf Reisen!

Die aktuelle Corona Situation verunsichert uns zwar ein bisschen, aber da unsere Reiseweise recht sicher erscheint, fahren wir los.

Ehe wir Berlin verlassen, ist es schon Nachmittag und unser erster Übernachtungsstopp ist Hann. Münden, direkt auf der Halbinsel, wo Werra und Fulda zur Weser zusammenfließen.

Am Morgen fehlt Hafermilch, sodass ich mich auf die Suche nach einem Supermarkt mache. Das daraus eine kleine Stadterkundung wird, hätte ich mir vorher auch nicht gedacht.
Dieses kleine Städtchen mit wunderschönen Fachwerkhäusern beeindruckt mich und erinnert mich an Schulausflügen meiner damaligen Grundschule.

http://www.weserstein.com/html/weserspruch.html

2021-Ende Oktober 🎃👻

Es bietet sich noch einmal die Gelegenheit ein sonniges Herbstwetter zu genießen und

wir nutzen die Gelegenheit! Direkt am Freitag nach dem Yoga geht’s los.

Die größte Hürde ist, aus der Stadt herauszukommen 🥴.

So ist es dann schon fast dunkel, als wir unseren bezaubernden Stellplatz auf einer Obstwiese am Waldrand erreichen. – Schon lange nicht mehr so einen funkelnden Sternenhimmel gesehen.

Die Nacht ist kalt, aber am Morgen weckt uns die Sonne und wir können unser Domizil erst einmal so richtig bewundern.

Es geht weiter in Richtung Ostsee und nach kleinen Zwischenstopps erreichen wir Prerow.

Ein Rundgang im Ort und zur Seebrücke sorgt für Bewegung. Ein Schlafplatz bietet sich nirgends, denn anscheinend man die WOMOs auf den umliegenden Campingplätzen wissen.

Na gut, dann erkunden wir eben Barth am Bodden. Hier ergattern wir den letzten Stellplatz im Hafen. Das dicht an dicht Stehen sind wir nicht mehr gewohnt 😗

Am nächsten Morgen wird das Vineta Städtchen und der Hafen erkundet.

https://www.barth.m-vp.de/stadthafen-barth/

Das Venedig der Ostsee und der Vineta Mythos

https://atlantisforschung.de/index.php?title=Das_%27Atlantis%27_der_Ostsee_-_Mythos_Vineta

Was sehen meine Augen – wer hat mich hier verewigt?

2021-09-05 Stockholm Flughafen Arlanda

Am Morgen haben wir im Auto noch 7 Grad. Zum Aufstehen zu klagt und so muss die Heizung erst einmal eine angenehme Raumtemperatur herstellen.

Um 7 Uhr machen wir uns zum Flughafen auf. Der Eincheckprozess verläuft problemlos, außer, bei der Gepäckkontrolle wird meine Kaviacreme einkassiert, weil man meint, sie zählt zu Flüssigkeiten 😥

Bin ein bisschen erstaunt, denn überall steht, dass Masken zu tragen sind, aber die Realität spricht eine andere Sprache.

Eine ganze Weile fliegen wir nach dem Start über den Schärengarten von Stockholm, ein toller Eindruck. Mittags hat mich Berlin wieder und schon lange kam mir die Stadt nicht so abgeranzt wie heute vor.

2021-09-04 Endzeit

Heute gilt es, meine Abreise vorzubereiten. Noch einmal duschen, Haare waschen und einen Platz zum Schlafen in der Nähe des Flughafens finden.

Sigtuna bietet sich da an, denn es braucht nur 20 Minuten zum Airport.

Der Abschied von unserem aktuellen Standort fällt schwer, hier hätte ich es noch länger ausgehalten. Wichtig ist ein Zwischenstopp bei Ikea, denn es braucht ein starkes WLAN, damit ich meinen Aquakurs für Montag buchen kann.

Es hat geklappt, juchhu, die Plätze waren in 5 Minuten ausgebucht.

So, nun nach Sigtuna- oh Schreck, die vier Plätze , die für Camper als Nachtplätze zur Verfügung stehen, sind schon besetzt und es sieht nicht so aus, als würde sich da heute noch einmal etwas bewegen.

Na dann probieren wir doch den Platz am Schloss (Slott) Rosersberg. Ein großes Anwesen, das aktuell als Hotel fungiert, mit vielen alten Bäumen und einem See. Hier scheint man gut eine ruhige Nacht verbringen zu können.

2021-09-03 Naturreservat Gålö

Meine letzte Wanderung für‘s Erste in Schweden. Und natürlich noch einmal mit hoch- und herunterklettern durch die schöne Landschaft. Der erste Teil des Weges war konditionell nicht sehr anspruchsvoll, der zweite Teil, der entlang der Ostsee mit Blick auf viele kleine Inseln führte, hingegen schon. Zumal, wenn die Wegmarkierung auf einmal nicht mehr zu sehe ist und man sie mehr als 2 Meter tiefer wiederfindet. Nun geht es darum, den Weg zu korrigieren und, wenn sich keine andere Möglichkeit bietet, auf dem Hosenboden mittels des Haltens an greifbaren Wurzeln sowie erreichbaren Ästen den Fels hinunter.

Eine wirklich schöne Abschiedswanderung!