2020-08-17 Skellefteå

Am Stadtrand von Skellefteå haben wir vor dem Fluss Skellefte älv ein ruhiges und grünes Plätzchen gefunden, das uns so gut gefällt und wir dort zwei Nächte bleiben.

Direkt vor dem Auto beginnt ein schöner Wanderweg, der in die Stadt führt. Wir kommen an einer großen Kirche, die fast schon einer Basilika gleicht, und einem riesigen Friedhof, der die Kirche umschließt, vorbei. Die Gräber haben lediglich einen Grabstein und einen relativ kleinen Blumenschmuck, ansonsten sind sie in weite Grasflächen eingebettet. Auf dem Rückweg, auf der anderen Flussseite, durchqueren wir erneut ein parkähnliches Gelände. Teile davon sind ebenfalls als Grabstätten angelegt. Besonders schön und harmonisch wirkt der Teil, deren Eingang mit Steinstählen gesäumt ist, auf denen lediglich der Name, Geburts- und Todesdatum der Verstorbenen vermerkt ist.
Der Ort zur Besinnung besteht aus einem Brunnen, wunderschön angelegten Blumen-Arrangements und einem Glashäuschen für Teelichter- einfach schön. An anderen Gräbern führt ein kleiner Fluss durch das Gelände und sofort drängt sich die Assoziation „Fluss des Lebens“ auf. So ein Plätzchen würde mir gefallen, wenn mein Leben sich einmal dem Ende neigt.

Eine gute Entscheidung, diesen Tag so genutzt zu haben, denn der nächste Starkregen (40l/pro qm) steht schon vor der Tür.

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