2022-03-13 Setúbal

Sooft ich Portugal besucht habe, hat die Reise in Setúbal begonnen. Dieses Mal endet sie hier.

Campismo deSetúbal / Ecoparque do Outão

Schon im Februar starteten wir einen Versuch, hier ein paar Tage einchecken zu können und wurden auf März vertröste.

So ist es eine große Freude, dass ein Aufenthalt hier nun doch noch für die letzten 3 Tage geklappt hat. Die Wetterkarte zeigt schon seit Tagen Regen und Sturm, der auch leider fast immer eingetreten ist. Umso erfreuter sind wir über diesen sonnigen Tag, der es möglich macht, den direkten Blick auf‘s Meer, die Fischerboote aber auch Frachtschiffe und Angler noch einmal in vollen Zügen genießen zu können.

Und so heute!

2022-03-09 Palácio de Mafra

Schweren Herzens haben wir heute Golegā verlassen, denn hier haben wir viele Tage die Seele baumeln lassen.

Da wir es bei unserem letzten Aufenthalt in Mafrá nicht geschafft haben, den Palácio zu besichtigen, wird es heute nachgeholt.

Das Anwesen ,das 1717 von einem schwäbischen Architekten entworfen und in 13 Jahren erbaut wurde, umfasst ein Klosterkonvent, Palast für die königliche Familie mit Bibliothek, Basilika, Cerco – Garten und Jagdpark.

Räume des Klosterkonvents

Bibliothek

2202-02-24 Praia Azul

In der Hoffnung dem Faschingtreiben entfliehen zu können, stehen wir nun am Atlantik in einem Naturschutzgebiet, in der Hoffnung, dass wir hier nicht vertrieben werden.

Wetter und Landschaft, sowie das Wellenrauschen bringen etwas Ruhe in das aufgewühlte Gemüt, aber die Gedanken schweifen immer wieder ab und leider schmälert es den Eindruck dieser schönen Umgebung.

2022-02-25 Mafra

Zwei Tage standen wir auf einem kostenfreien, von der Stadt zur Verfügung gestelltem Stellplatz in Marfa.
Hier befindet sich der Palácio de Nacional, die größte Schloss- und Klosteranlage Portugals aus dem Jahr 1730, erbaut im Barockstil. Inzwischen gehört sie zum UNESCO Weltkulturerbe.

Eine parkähnliche Anlage um schließt den Palast.


Heute mussten wir das Feld räumen, denn vielerorts bereiten sich die Menschen hier auf Faschingsfeste vor.

In Anbetracht der aktuellen Situation in Europa kaum zu glauben.

An dieser Stelle ein Lob an den Kölner Karneval, die ihre Feier zu einer Solidaritätsdemo umgewandelt haben.

2022-02-21 Cascaís

Wir haben unseren Comfortplatz verlassen und uns in Richtung Lisboa bewegt.
Hier ist die Camperdichte natürlich eine andere als gewohnt. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf, dem Atlantik wieder näher zu sein.

Heute ist ein Tag mit Monsterwellen und die Wellenreiter*innen hatten sicherlich ihren Spaß.

Camping Orbit Cascaís

2022-02-16 Abstecher nach Barquinha

Nicht weit von unserer aktuellen Position, liegt der kleine Ort Barquinha.

Am Ufer des Tejo gibt es einen kostenlosen Stellplatz mit angrenzenden Park, in dem Kunst- und Wasserinstallation zu beschauen sind.

Der Himmel ist bewölkt und so richtig warm ist es heute auch nicht. Also, die beste Gelegenheit die portugiesischen Spirituosen zu testen.

Mutig setzen wir uns in den Außenbereich eines Cafés mit Blick auf eine dunkle Wand am Himmel. Die aufmerksame Bedienung spannt schon mal vorsichtshalber den Sonnenschirm auf.

Zum Glück gießt sich die Regenwand nicht über uns aus.

2022-02-15 Urlaub im Kreis

Diese Portugalreise unterscheidet sich wesentlich zu den vorhergehenden.

Bei unseren ehemaligen Reisen bewegten wir uns alle paar Tage an einen neuen Ort. Diesmal fahren wir eher im Kreis (Tomar>Golegā und wieder zurück). Seit ein paar Tagen sind wir nun wieder in Golegā und genießen den Freiraum um uns herum.

Heute habe ich den Aufenthaltsraum des Campingplatzes, der wie ein Wohnzimmer eingerichtet ist, für meine Sportaktivität genutzt. Das ich darauf nicht früher gekommen bin. 🧘‍♀️
Es gibt hier eine Reihe von aktiven Menschen. Jetzt sind es schon zwei Männer, die hier auf dem Platz ihre Runden laufen, um auf Kilometer zu kommen.🚶🏻🏃🏻‍♂️

Ich dagegen ziehe meine Kreise lieber durch den Ort.

2022-02-11 Wieder Tomar

Das Städtchen hat es uns angetan und so sind wir wieder, so lange die Standbatterie mitmacht, ein paar Tage in Tomar.

Der Weg von Constanziā nach Tomar führt entlang des Zêzere (ein Nebenfluss des Tejo) durch eine malerische Landschaft bis zu einem riesigen Staudamm dem Barragem de Castelo do Bodo. Auch hier wird einem die aktuelle Wasserarmut des Landes eindrücklich vor Augen geführt.

2022-02-09 Constância

Direkt am Fluss Zêzere gibt es einen kleinen Stellplatz mit angeschlossenem Freibad und Restaurant. Am gestrigen Abend haben wir die Küche getestet und sie ist empfehlenswert.

Heute Morgen wurde nun den Ort mit Hanglage erkundet. Eine nette und gemütliche Atmosphäre strahlt er aus. Der Uferweg lädt mit seinen geschmackvoll kleinen Cafés zum Verweilen ein. Ein Ort, an dem es sich aushalten lässt.

Gegen Mittag geht es nun nach Abrantes, denn unser Gas und Datenvolumen sind aufgebraucht. Eine kleine Stadt mit einer Altstadt und einem Castelo. Auf dem Weg dorthin fahren wir an weiten aufgeforsteten Eukalyptushainen vorbei. Eukalyptus ist zwar ein Holz, das schnell geerntet werden kann, allerdings enorm viel Wasser braucht.(500l pro Tag)

https://reisefeder.de/2017/10/eukalytpus-europas-pest-in-baumgestalt/