2023-01-16 Ein Campingplatz für die Berliner

Extremer geht es nicht.

Gestern noch auf dem Parkplatz vor der Insel Faro mit einer wachsenden Zahl von Campern – langsam wurde es eng – fiel die Entscheidung , trotz warmer Temperaturen und einladender Landschaft, weiterzureisen.

So geht die Fahrt in Richtung Norden.
In Évora, wo ich ja vor Jahren einmal die Gelegenheit hatte, die Notaufnahme im Krankenhaus kennen zu lernen, suchen wir uns einen Platz für die Nacht.

Ein unbeschwerter Stadtbummel bei sonnigem Wetter mit anschließendem Abendessen( verspätetes Weihnachtsessen) überlagert die negativen Erinnerungen von vor Jahren.

Die Nacht verläuft ruhig und die Fahrt geht weiter bis zu unserem Ziel – Golegā.

Leider ist es hier doch ein paar Grad kälter und das Wetter weiß nicht, was es will. Wir sind aber nun wieder mit allem versorgt – Grauwasserentleerung, Frischwasser, eine heiße Dusche und Strom.

Man mag es nicht glauben, kein weiterer Camper weit und breit 😎.

2023-1-06 Boottrip auf die Ilha Deserta

Von Faro aus geht es mit dem Boot durch Lagunen zur Ilha Deserta, ein Naturschutzgebiet, auf dem die Möwen nisten und es nur ein Restaurant und ein paar kleine Fischerhütten gibt.

Auf Holzwegen kann ein Teil der Insel erkundet werden und die Insel wird ihrem Namen wirklich gerecht.

Leider lassen sich die starken Gebrauchsspuren der Tagesausflügler nicht verheimlichen. Viel herumliegender Müll und an Strand eine Menge Strandgut schmälern den ersten positiven Eindruck.
Auf unserem Rundweg finden wir dann auch noch 6 tote Möwen.

Vielleicht wäre eine monatliche Müll- Sammelaktion eine Möglichkeit, dem Naturschutzgebiet zu seinem Recht zu verhelfen oder stärker an die Verantwortung der Besucher zu appellieren.

Das Restaurant, aus Holz und Glas erbaut, hat einen gewissen Charme, es liegt etwas erhöht und ist durch die vielen Glasflächen lichtdurchflutet. Der Cappuccino und Beirão on the Rocks schmecken seeeeeehr lecker.

2023-01-03 Faro

Obwohl wir erst skeptisch waren, ob sich hier in Faro nicht die Massen tummeln, sind wir nun schon einige Wochen hier, die meiste Zeit auf dem Parkplatz vor der Insel Faro, und genießen Sonne und die nette Umgebung.

Hin und wieder müssen wir ja Wasser ablassen und tanken. Ein Glück, dass der Campingplatz auf der Insel nach den Feiertagen wieder die Tore geöffnet hat.
Ein Tag dort auf dem Platz und Mensch sowie Auto sind wieder in einem annehmbaren Zustand.
Nur einmal, in den Zeiten der Feierlichkeiten, führte uns die Suche bis Taversa, denn dort hatte der Campingplatz durchgehend geöffnet.

Stehen solche Verrichtungen an, müssen wir notgedrungen unseren super Platz auf dem Parkplatz am Flughafen mit Aussicht auf die Insel aufgeben und meistens steht ein nachkommender Camper schon in Habachtstellung.
Allerdings gibt es hier auch einige Reisende (Niederländer), die ihren Platz nicht so einfach aufgeben und eine andere Methode anwenden.

Es erinnert ein bisschen an das Auslegen von Handtüchern am Pool, hier allerdings mit Stühlen, die von den Nachbarn / Freunden in der Zeit der Abwesenheit betreut werden.

Schon amüsant, die Prozedur zu beobachten.

Die Feiertage sind hier unmerklich vorübergezogen und nun sind wir voller Erwartungen, was das neue Jahr für Herausforderungen bereithält.

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang 😎

2022-12-23 Durch den Alentego bis Faro

Der Campingplatz in Golegā schließt über die Feiertage und wir müssen uns somit eine neue Bleibe suchen. Eine gute Gelegenheit den Süden zu besuchen.

Natürlich hoffen wir im Süden auf besseres und wärmeres Wetter. Regen hatten wir jetzt genug.

Eine Nacht verbringen wir in Beja und nutzen die Zeit für eine Stadterkundung.

So ein Gezwitscher

Am nächsten Tag erreichen wir Faro und suchen uns ein Plätzchen am Flugfeld gegenüber der vorgelagerten Insel. Diese Ecke kennen wir schon von 2019.

Der Flugverkehr hält sich in Grenzen und das angrenzende Naturschutzgebiet wiegt die Geräuschbelastung um ein Vielfaches auf.

Natürlich gibt es hier wunderschöne Sonnenuntergänge.
Hier werden wir, sehr unkonventionell, die Weihnachtstage verbringen, sofern man uns lässt.

Allen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2023!

2022-12-14 Golegā

Was tun, seit einer Woche hat Portugal eine extreme Wetterlage mit enormen Niederschlägen.
Der sicherste Ort für uns, da abschüssig und wenig versiegelte Flächen, ist Golegā. Hier stehe wir nun schon geraume Zeit und ein kleiner Ausflug wär auch mal wieder nett.

Sollen wir es wagen?

Heutige Wetterlage

Der erste Starkregen am Morgen ist durch und wir machen uns auf den Weg nach Santarém.

Schon auf der Fahrt geht es wieder los.

In Santarém suchen wir uns erstmal einen Parkplatz und warten ab. Glücklicherweise besinnt sich das Wetter und so gibt es doch noch einen Rundgang durch das Städtchen.

2022-11-30 Sétubal

Heute weint der Himmel und kein einziger Sonnenstrahl lässt sich sehen. Ein guter Tag, Golegā zu verlassen und sich in Richtung Süden zu bewegen.

Glücklicherweise haben wir das tolle Wetter der letzten Tage genutzt, bspw. für eine nette kleine Wanderung von Barquinha zum Castelo de Almourol, bei tiefblauem Himmel immer entlang des Tejo.

Nach der Rückkehr gibt es natürlich einen leckeren Balāo und Pastel de Nata 🤗😋

2022-11-28 Golegā 🐴

Nun sind wir schon wieder fast eine Woche in Golegā, in der Hauptstadt der Pferde. Im Vergleich zu Februar hat sich kaum etwas verändert.

Eine interessante Entwicklung betrifft allerdings den Fluss, der Golegā streift. Schon im Februar war der Wasserstand recht niedrig, aber jetzt ist das Flussbett fast völlig mit dickstieligen Wasserhyazinthen zugewachsen. Ein Meer aus tiefgrünen Blättern mit zart lila Blüten durchsetzt – wunderschön!

Wie gewohnt, streift noch immer die Katzengemeinschaft über den Campingplatz, um mittels herzzerreißenden Mauzen Leckerli von den Campern zu betteln.

2022-11-23 Tomār im Regen

Es ist wie es ist und so mache ich mich im Regen zu einer kleinen Tour durch die Gassen von Tomār auf.


https://de.wikipedia.org/wiki/Convento_de_Cristo

Interessant, wie das Wetter das Gesicht einer Stadt verändert. Trotz des Weihnachtsschmucks in den Straßen, herrscht eher eine Atmosphäre von Totensonntag vor.
Gut, dass es Wettervorhersagen gibt, so scheint es, dass wir wettermäßig das Schlimmste in ca. 3 Tagen überstanden haben – fürs Erste 😉🧘‍♀️.

Nachdem die Schuhe durchgeweicht sind, gibt es einen leckeren Galāo in einem typisch portugiesischen Café ( große Halle und ein Interieur wie im 19. Jahrhundert, nur jetzt mit großem Fernseher).

2022-11-21 Gafanha da Boa Hora

Aktuell bewegen wir uns von einem Regengebiet ins nächste und so halten wir uns, an den meist recht hübschen Orten, i. R. recht kurz auf.

Viana do Castelo

An diesem Ort waren wir im Februar 22 schon einmal, allerdings bei herrlichem Wetter. Diesmal fällt aufgrund von Sturm und Hochwasser das Muschelsammeln aus.
Bei all dem vielen Regen, den das Land dringend benötigt, ist der kräftige Wind angenehm warm.

So warten wir auf eine Regenlücke, um uns auf dem Dünenweg bis zum nächsten Café so richtig durchpusten zu lassen.

2022-11-17 Alegra – Freude

Ich bin begeistert. Heute habe ich, zum Abschluss unseres Hierseins in Foz , im einheimischen Sportzentrum am Aqua-Kurs teilgenommen.
Natürlich war ich die Attraktion, denn mit meinen bescheidenen Spanischkenntnissen ist das Verstehen von differenzierten Abläufen noch nicht so vorhanden.

Die Teilnehmerinnen haben sich sehr viel Mühe mit mir gegeben, denn besonders tricki wurde es bei Partnerinnenübungen.

Ein großes Lob an die Trainerin, denn sie hatte mich gut im Blick und gab mir bei Bedarf sofort entsprechende Hinweise.

Es hat riesigen Spaß gemacht. 👍😂