2022-10-24 Französisches Landleben

Seit gestern sind wir in Blond, ein kleines Dorf mit vielleicht 100 Einwohnern.

Vieles erinnert an Irland, sei es die Abgrenzungen der Felder durch Hecken oder die Art der Kreuze auf dem Friedhof.

Es gibt hier einen Stellplatz für ca. 10 WOMO und ein paar Tiny-Häuser. Die Sanitäranlagen des angrenzenden Sportplatzes können genutzt werden. Alt, aber sehr sauber!😊

Nebenan sind Gewächshäuser eines Gemüsebauern, der biologisch angebautes Gemüse züchtet und vom Hof abverkauft und gegenüber läuft das gute französische Rindfleisch.🐂

Die Gebühr von 2€ / pro Person und Nacht muss im Rathaus entrichtet werden. Zum Glück spricht ein Beamter etwas Englisch.

Aktuell sind wir hier die Einzigen und anscheinend wird es auch so bleiben.


Impressionen beim Dorfrundgang

2022-10-23 Sainte Croix

Gestern haben wir nun mit Blick auf die Vogesen die Grenze zu Frankreich überquert.

Ein Stopp in Belfort, zum Kauf einer französische Sim Karte, sorgt nun dafür, dass wir nicht von den wichtigen Informationen im Größen, sowie im Kleinen abgeschnitten sind.

Die Fahrt zu unserem Schlafplatz führte uns bei sommerlichen Temperaturen durch saftige Landschaften und Wälder.
Eine Wohltat für die Augen.


Unser nächtlicher Stellplatz

So, nun geht es weiter. Frühstücksgeschirr ist abgewaschen und der Fahrer drängelt.

2022-10-21 Badenweiler🌧

Ein Kurort im Schwarzwald, unweit zur französischen Grenze.

Die einzige, kurze Regenpause nutzen wir, um uns den Ort und den sehr schönen Kurgarten anzuschauen. Natürlich entrichten wir auch unsere Kurtaxe 😉 im Kurmittelhaus, das ein bisschen an den Flughafen Tegel erinnert.

Auf dem Rückweg bewegen wir uns von Baum zu Baum, denn schon wieder regnet es Bindfäden.

Ansonsten bleibt man an diesem Tag besser im Auto, denn der Himmel schüttet sich kontinuierlich aus.

2022-10-17 Nitzsche-Archiv

Gestern gefroren, heute lief der Schweiß.

Ein wunderschöner Herbsttag, den wir nicht mit Fahren verschwenden wollen sondern lieber für einen Besuch im Nitzsche Archiv nutzen.

Und es hat sich wirklich gelohnt. Informativ und spannend führt uns, wie die letzten Tage, die Weimar+ App durch die Villa Silberblick, in der Nietzsche seine letzten Jahre bis zu seinem Tod 1900 verbrachte und gleichzeitig als Archiv des Nitzsche-Nachlass dient.

1901-1902 wird sie von dem bekannten belgischen Architekten van de Velde umgebaut.

Der dahinsiechende Nitzsche

Das Archiv wurde von Nitzsches Schwester Förster-Nitzsche aufgebaut. Eine Frau, die nicht richtig zu fassen ist. Einerseits besteht eine große Nähe zur NSDAP, andererseits setzt sie sich für einen jüdischen Freund ein.

Besucher:innen und Freunde der Familie

2022-10-16 Bad Berka

Einen recht ruhigen und kostenlosen Stellplatz haben wir in Bad Berka, ca. 10km von Weimar entfernt, gefunden. Hier erscheint der Thüringer Wald in seinem herbstlichen Gewand besonders idyllisch.

Kaum zu glauben, wie neben dieser Schönheit auch ein Areal des Grauens in ihm verborgen liegt.

Wir fahren nach dem Frühstück auf der “Blutstraße“ zum KZ Buchenwald.

Nach einer 1/2 stündigen Filmeinstimmung, nehmen wir an einer 2 stündigen Führung teil. Mehrere kalte Regenschauer während der Führung vermitteln den Teilnehmer:innen ein Körpergefühl, das dem Ort und Thema sehr angemessen erscheint. Die referierten Inhalte sorgen dann letztlich auch für eine psychische Erschöpfung.
Alles hört sich banal an, wenn man retrospektiv betrachtet, was Menschen, die hier ihrer Identität beraubt wurden, an diesem Ort erleiden mussten.

2022-10-15 Das Haus Am Horn

Eine kleine Wanderung durch die Auen der Ilm bringt uns zum Haus am Horn.

Das Haus im Bauhaus-Stil wurde 1923 als Prototyp erbaut und stellt dar, wie sich die Bauhaus-Studierenden modernes Bauen vorstellten. Geplant war eine ganze Siedlung der zweckmäßigen Häuser, denen allen ein Garten zur Selbstversorgung angefügt sein sollte.
Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland blieb es das einzige.

2022-10-13/14Es geht wieder los 🚙

Nachdem wir nun alle Vorbereitungen für die Abfahrt noch erledigt haben ( vorher gab es keine Zeit , somit muss alles am Abreisetag noch erledigt werden), erreichen wir abends Weimar. Der bekannte Stellplatz ist glücklicher Weise nicht stark frequentiert.

Morgens machen wir uns auf ins Bauhaus Museum, denn die Wiege dieser Kunstrichtung evtl. sogar Lebensphilosophie, liegt in Weimar.
Dank der hervorragenden Weimar+ App werden wir durch die vier Ebenen der Ausstellung geführt. Die vielen Beiträge können auch im Nachhinein noch einmal in Ruhe genossen oder zur Vorbereitung eines Besuches im Museum empfohlen werden.

Einige Impressionen:


https://www.planet-wissen.de/kultur/architektur/von_der_gruenderzeit_zum_bauhaus/index.html

Am Nachmittag steht eine Führung durch das Gau Forum an, das einzige in Thüringen erbaute und weitestgehend erhaltene.

Die Gruppe ist relativ klein, aber die drei Referent:innen vermitteln die Hintergründe äußerst engagiert und teilweise bekommt man Gänsehaut, besonders bei der Besichtigung des Glockenturms, der nicht mehr in Gänze fertig gebaut wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gauforum_Weimar

2022-03-13 Setúbal

Sooft ich Portugal besucht habe, hat die Reise in Setúbal begonnen. Dieses Mal endet sie hier.

Campismo deSetúbal / Ecoparque do Outão

Schon im Februar starteten wir einen Versuch, hier ein paar Tage einchecken zu können und wurden auf März vertröste.

So ist es eine große Freude, dass ein Aufenthalt hier nun doch noch für die letzten 3 Tage geklappt hat. Die Wetterkarte zeigt schon seit Tagen Regen und Sturm, der auch leider fast immer eingetreten ist. Umso erfreuter sind wir über diesen sonnigen Tag, der es möglich macht, den direkten Blick auf‘s Meer, die Fischerboote aber auch Frachtschiffe und Angler noch einmal in vollen Zügen genießen zu können.

Und so heute!